112 – europaweit sicher

11. Februar 2015 ►

Das Bundesministerium des Inneren weist darauf hin, dass am 11. Februar der Tag des Euro-Notrufs 112 begangen wird.

Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen europäischen Ländern unterwegs, deshalb ist eine einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll. Dass diese europaweite Notrufnummer kostenlos sowohl vom Festnetz als auch vom Mobiltelefon erreicht werden kann ist zwischenzeitlich vielen Menschen in Deutschland (ca. 75%) bekannt. Das Verbreitungsgebiet umfasst neben allen EU-Mitgliedstaaten auch die Türkei, Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. Doch immer noch wissen viel zu wenige Europäer von diesem Angebot.

Wer in der Rettungsleitstelle ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet. Der Anrufer in der Regel nicht! Um schnellst möglich zu reagieren benötigt die zuständige Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle wichtige Informationen. Nach sachlich/fachlicher Prüfung wird die Leitstelle dann ein adäquates Rettungsmittel losschicken. Immer häufiger wird Ihnen am Notruf zuerst die Frage gestellt. “Feuerwehr Notruf – wo genau ist der Notfallort?“, bitte geben Sie sofort die Adresse des Unfallortes an. Der Leitstellendisponent muss zuerst diese Ortsdaten und eine Rückrufnummer abfragen, bevor er Ihnen Fragen zum Unfallereignis stellt. Viele Leitstellen arbeiten in dieser Abfrage nach strengen Protokollen; bitte antworten Sie möglichst genau auf diese Fragen.

Um den Bekanntheitsgrad der europaweiten 112 Notrufnummer zu erhöhen, wurde der 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs erklärt. Er findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt.

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